Es gibt immer wieder interessierte Besucher unserer Homepage, die uns anmailen. Sie möchten gern wissen, was wir denn so an Klangerzeugern und klangbeeinflussender Hardware benutzen und ob die Dinger ihr Geld auch Wert sind.

Auf Grund dieser Anregungen haben wir uns mal im Studio und im Probenraum umgesehen und alles zusammengetragen, was da so im Moment zum Krach machen taugt. Hier ist also sozusagen unser Testbericht:

direkt zum Gerät Access Virus
direkt zum Gerät Akai S3000
direkt zum Gerät Behringer Ultramizer Pro
direkt zum Gerät Control Synthesis Deep Bass 9
direkt zum Gerät Quasimidi Quasar
direkt zum Gerät Roland XP-80
direkt zum Gerät Roland Expansion Boards für JV/XP Serie
direkt zum Gerät Roland SC-8850
direkt zum Gerät Roland W-30
direkt zum Gerät Roland M-DC1
direkt zum Gerät Technics WSA1
direkt zum Gerät Yamaha DTX-Press
direkt zum Gerät Yamaha TG-500
direkt zum Gerät Yamaha EX-5r
direkt zum Gerät Zoom Studio 1204


Access Virus

Der Virus ist die virtuell-analoge Legende mit extrem druckvollen Sounds. Access VirusAm Virus wimmelt es nur so vor Bedienknöpfen, aber man findet sich trotzdem schnell an der Kiste zurecht und lernt ebenso schnell die Vielzahl der Bedienelemente zu schätzen, weil radikale Klangverbiegungen supereinfach zu bewerkstelligen sind. Der Virus deckt alle Sparten der Synthsounds in sehr überzeugender Weise ab und es macht einfach Spaß, mit ihm zu arbeiten. Leider hat das Teil kein Diskettenlaufwerk, so dass die Sound beim laden/speichern per Mididump übertragen werden müssen, wodurch man auf einen zusätzlichen Sequenzer oder einen PC angewiesen ist.

Features:
UVP: 899 Euro

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Akai S3000


Erstmal gibts was zu meckern: Die Bedienung ist zwar leicht zu erlernen, ist aber alles andere als ergonomisch. Um nur einen einzigen Parameter zu ändern, sind bis zu drei Elemente zu bedienen. Dieses Manko macht der Klang dann aber mehr als wett, denn nicht umsonst ist der S 3000 in zahlreichen Studios anzutreffen. Das Gerät gibt exakt den Klang wieder, mit dem es gefüttert worden ist ( jedenfalls gibt es keine hörbaren Verfälschungen). Aber eigentlich ist das "Selbersamplen" unserer Meinung nach verschwendete Zeit, denn es gibt terrabyteweise hervorragende Sounds fertig geloopt auf Sample-CD zu kaufen.Akai S3000 Fazit: Der S3000 ist zuverlässiges studiotaugliches Gerät, welches durch seine grosse Verbreitung gebraucht inzwischen recht preiswert zu bekommen ist.

Features:32stimmig, bis 32MB RAM, 16 Bit/44,1kHz Sampling, 50 Digitaleffekte, 2xLFO, bis 255 Sounds speicherbar, 8 Einzelausgänge
UVP: 1999 Euro

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Behringer Ultramizer Pro


Behringer Ultramizer Pro Features:24 Bit (46kHz) DSP, Limiter, Enhancer, Exciter, 50 Speicherplätze, zukunftssicher(Software-Updates möglich)
UVP: 135 Euro

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Control Synthesis Deep Bass 9

Der DB9 ist ein monophoner Bass-Synthesizer, mit leider nur 2 Wellenformen (Sägezahn, Rechteck). Aber eigentlich will das Teil auch nur ein TB303-Clone sein und macht dementsprechend fette Techno- u. "Schnorpsebässe" bei voller Midi-Implementierung.
Control Synthesis Deep Bass 9Das Gerät hat einen Audio-Eingang, mit dem man die komplette Filtersektion nutzen kann, was zu allerlei Spielereien mit externen Klangmaterial verleitet. Allerdings braucht man für die Drehregler "Schraubstockhände", so schwergängig sind diese, weswegen man eine Controlerveränderung über den Midisequenzer bzw. über andere Synthies bevorzugen sollte. Für Klangbastler ist das Teil aber absolut nicht geeignet.

Features:2 Wellenformen, CV/Gate Eingang
UVP: 699 Euro

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Quasimidi Quasar

Der Quasar ist ein absolut dance-orientierter Synthesizer, GM-fähig, mit reichhaltiger, aber teilweise nicht überzeugender Soundauswahl.
Quasimidi Quasar Die Schwächen liegen wie bei sehr vielen anderen Synthies auch bei den Natursounds, was aber angesichts der dance-ausrichtung nicht verwundert und wohl auch nicht stören sollte. Die Bedienung ist leider sehr gewöhnungsbedürftig, selbst für echte Profis. Durch die sehr gute Soundverwaltung gestaltet sich das Auffinden von speziellen Sound einfach und schnell.

Features:24 stimmig, 16 fach multitimbral,1000 Preset-Singlesounds,100 User,200 Performances, 2 Effekte gleichzeitig, makrogestützte Klangformung, 64MB RAM, Tonerzeugung additive + FM-Synthese, GM-fähig
UVP:1029 Euro

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Roland XP-80

ROLAND war die erste Firma, die an den Anwender gedacht hatte, der keine Lust hat zu verstehen, wie eine additive oder substraktive Klangsynthese funktioniert. Sofort gibt es hörenswerte Ergebnisse, die zu weiterem inspirieren.Roland XP80
Der XP-80 ist die Tastenversion des JV-2080, welcher in keinem ernstzunehmenden Studio fehlt oder durch seine Nachfolger (XV-Serie) ersetzt worden ist. Es handelt sich um einen vollprogrammierbaren Synthi, welcher aber auch die Möglichkeit bietet, durch sog. Expansions-Boards vollkommen neue Wellenformen nachträglich zu integrieren. ROLAND als die (ungewollte) Mutter des Techno, Dance & Trance bietet hierzu nicht nur Boards im klassischen Sinne, sondern dancetaugliches Material, wie das Techno- u. das Houseboard, aber auch z.B. ein Oriental-Board ist im Angebot. Arpeggiator und integrierter Sequenzer ermöglichen sofortiges professionelles Arbeiten, auch ohne PC.

Features:76 Tasten, 64 stimmig,bis 40MB Sounds(voll ausgebaut über 1500 Patches, GM kompatibel,16 Spur-Sequenzer,Arpeggiator, 42 Effekte
UVP: 2049 Euro

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Roland Expansion Boards für JV/XP Serie

Wer bereits einen XP oder JV besitzt, sollte sich unbedingt durch die Mütze schieben folgende Boards nachzukaufen:
1. SESSION: Das beste Board, weil es hier wirklich kunterbunt frisches Material (geiles Saxophon, aber auch Dance-Sachen) gibt
2. FX-Coll.: Nie gehörte Sound-Effekte, aber bitte sparsam einsetzen!

Alle anderen Boards sind Geschmackssache. Außer die allerersten 4 erschienenen Boards sind alle, wirklich alle ihr Geld wert. Genau wie das Board heißt, das kommt auch raus - ob Country, Hip-Hop, House oder Orchestral II, diese Boards könnten blind gekauft werden, wenn man die jeweilige Musikrichtung macht und man wird inspiriert. Man sollte aber dann doch immer gleich zwei Teile kaufen, etwas geil-zeitmodernes und ein bisschen Klassik sowie Oriental, denn dass scheint die beste Symbiose zu sein.

Features: 170-255 Sounds, 28 stimmig, 11 Effekttypen
UVP: je Board 369 Euro

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Roland SC-8850

Der SC8850 ist zur Zeit der Favorit von Globy. Als Nachfolgemodell des SC88 PRO ist dieses Midi-Modul zwar nur mit den grundlegendsten Klangverbiegungsmöglichkeiten eines Synthesizers ausgestattet, bietet allerdings bei recht einfacher Bedienung 1640 verschiedene Klangfarben. Besonders geeignet ist das Gerät zum arrangieren von Coverversionen, da für fast jede erdenkliche Musikrichtung qualitativ hochwertige Sounds vorhanden sind.Roland SC-8850
Als Midifile-Player ist das Teil ebenfalls kaum zu schlagen. Klanglich liegen da Welten zwischen dem SC-8850 und so manchem anderen Synthesizer, bei denen die General Midi Implementierung vom Hersteller sträflich eher als notwendiges Übel betrachtet wurde und klingt wie das Gepiepse, was ein Gameboy ansonsten nur von sich zu geben pflegt.

Features:1640 überwiegend exzellente Sounds, rudimentäre Synthesizer - Funktionen, 128 stimmig, perfekter GM/GS Expander
UVP: 999 Euro

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Roland W-30

Die Workstation Roland W-30 mag in den ersten Jahren nach Erscheinen Ende der 80er ein heisses Teil gewesen sein. War sie nicht nur Sampler, um absolut jedes Klangmaterial (auch selbst erzeugte Geräusche über einen vorhandenen Mikrofoneingang) auf einer Klaviatur spielbar zu machen, sondern hatte auch noch von Haus aus eine ganze Reihe von Samples schon mit an Bord.Roland W-30 Doch wie es auch schon der DX-7 von Yamaha vorgemacht hatte, sollte sich auch dieses Gerät schwer und umständlich bedienen lassen und ist mit 9,8kg nicht gerade ein Leichtgewicht. Bei Project Generic wird die W-30 nur noch als Midi-Tastatur und seltener als Klangerzeuger genutzt.

Features:12 Bit Monosampling mit max. 30KHz,16 stimmig,1Megabyte RAM (nicht erweiterbar),max. 128 Sounds, Sysex nur auf DD-Disketten, interner 16 Spur Sequenzer
UVP: 2560 Euro

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Yamaha DTX-Press

Das DTX-Press ist ein professionelles E-Drum zum Einsteigerpreis. Yamaha DTX-PressSeine 905 Drumsounds überzeugen in der Mehrzahl, so dass die Sounds bei Project Generic auch schon mal in den Sampler wandern, um sich in einem Midi-Arrangement wieder zu finden. Zusätzlich sind die üblichen 128 GM Sounds integriert, jedoch mit dem SC-8850 von Roland nicht vergleichbar. Leider steht das DTX-Press momentan nur bei uns im Studio und findet auf der Bühne keine Anwendung.

Features: 905 Drumsounds,GM/XG-kompatibel,10 Trigger für Pads,32 stimmig,mikriger 2 Spur Sequenzer
UVP: 1299 Euro (Stativ+Pads+Soundmodul)

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Roland M-DC1

Jawoll, die Expansionsboards von Roland für die JV/XP- Serie gibts auch als Stand-alone Geräte und wer den M-DC1 sei Eigen nennt kann sich glücklich schätzen, denn aus urheberrechtlichen Gründen dürfen M-DC1 und Danceboard nicht mehr über den Handel vertrieben werden. Roland M-DC1
Der Name ist Programm: dance-orientiert mit frischen, aber leider nur sehr wenigen Sounds und zugegebendermaßen recht groovigen Drumloops. Somit ist der M-DC1 eine sehr gute Ergänzung fürs Studio und für zu Hause, aber eben nichts für Leute, die mal reinschnuppern wollen und sich nicht gleich eine Batterie Synths hinstellen wollen. Trotz nur dreistelliger LED-Anzeige und wenig Bedienelementen (oder vielleicht gerade deshalb) leicht zu handhaben.

Features:28 stimmig, 8-fach multimibral, 255 Sounds, 11 Effekttypen, 50 Drumloops, 16 Drumsets
UVP:780 Euro

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Technics WSA1

Der WSA1 ist der erste reine Synthesizer von Technics und hat sehr interessante Möglichkeiten der Klanggestaltung durch physical Modeling, ist GM-fähig und deckt allgemeines Klangspektrum ab. Technics WSA1Das Teil hat richtig gute Synthsounds und die Orgelsounds sind als Knüller sogar durch Zugriegel modifizierbar. Und es ist wie ein roter Faden - die Naturinstrumente klingen oft nicht wie ihr Vorbild. Der WSA1 glänzt durch sehr gute und einfache Bedienung über ein riesiges Display, die Tastatur ist ein Traum und durch umfangreiche Controler ist die Kiste optimal als Masterkeyboard nutzbar.

Features:64 stimmig, 256 Sounds, GM fähig, 12 Effekte, 56 Klangformungsalorithmen, 16 Spur Sequenzer, Diskettenlaufwerk
UVP: 2799 Euro

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Yamaha TG-500

Mit dem TG-500 bekommt man die Rackversion des legendären SY-85. Yamaha hat die einzig richtige Konsequenz gezogen und die General Midi Unterstützung weggelassen, ehe wieder nur was halbherziges dabei heraus kommt.Yamaha TG-500Fast alle Sounds sind brauchbar, der TG-500 ist trotz kleinem Display und wenig Steuerelementen recht gut zu bedienen, was aber nicht bedeutet, dass er auch benutzerfreundlich ist. Das resultiert aus massenhaft vorhandenen Menüs und Einstellmöglichkeiten, die besonders Erstanwender zu erschlagen scheinen. Wünschenswert wäre ein Diskettenlaufwerk gewesen, Sounds laden/speichern ist nur über Midi-Dump bzw. die optionale Wave-Card für den Kartenslot möglich. Fürs Studio ist der TG-500 wegen der teilweise sehr individuelle Sounds eine willkommene Ergänzung.

Features:64 stimmig, 16 fach multitimbral, 90 Effekte, 294 Samples, 256 Preset + 128 User Voices (Single Sounds) 128 Preset + 64 User Performances (je aus bis zu 4 Voices) 16 Multies (je aus 16 Voices&Performances), 8MB ROM Wellenformen
UVP:1480 Euro

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Yamaha EX-5r

Der EX-5 ist ein High-End-Syntheziser der Spitzenklasse. Auch hier gibts kein General Midi. Durch 5 Synthesearten (AWM2, FDSP, VL, AN, Sampling) ist er ein sehr vielseitiges Instrument, welches sowohl Synthsounds als auch ( man höre und staune!) Naturklänge überzeugend wiedergibt. Yamaha EX-5r
Durch das großes Display und nach einiger Einarbeitungszeit ist eine gute Bedienung möglich. Über 5 Echtzeitcontroler gibts direkte Eingriffsmöglichkeiten ins Klanggeschehen. Nachteil: Durch die diversen Synthesearten und die unterschiedlich DSP-Beanspruchung muss man die Soundauswahl im Multimode gezielt vornehmen, da man sonst schnell an die Grenzen der Leistung des Prozessors kommt.

Features:128 stimmig, bis 65MB RAM, 16 Spur Sequenzer, Arpeggiator, 79 Effekte, 76 Tasten, 512 Sounds, 16 fach multitimbral, AWM-,AN-,FDSP- u. VL-Synthese
UVP: 2499 Euro

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Zoom Studio 1204

Wir predigen es immer wieder: Externe Effekte sind besser als eingebaute Fertig-Lösungen. Der 1204 ist manuell oder per Midi steuerbar und hat so ziemlich alle Effekte an Bord die man braucht:Zoom Studio 1204
Hall, Echo, Chorus, Flanger, Rotary und echte Schmankerln wie Vocoder, Gated Reverse Reverb (das reverb wird rückwärts aufgemischt) oder Verzerrung kombiniert mit einem Flanger (rast durch den Raum in den Kopf und zurück). Es ist einfacher zu sagen, was das Gerät nicht kann: Filtereffekte und einen Phaser gibt es nicht. Dafür aber haufenweise Preset und User-Speicher. Mit 24bit klingt das Ergebnis professionell und die Bedienung ist intuitiv-sinnvoll/einfach.
Bei uns kommt der Effekt-Spezialist Zoom 1204 jedenfalls nicht zur Ruhe.


Features: 44.1kHz, 18-bit sampling,512 Presets, 100 veränderbare Speicherplätze,Vocoder!!!,Mikrofoneingang, Midi-Eingang
UVP: 275 Euro


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